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Kostenrechner

Der Kostenrechner zeigt Ihren Website-Besuchern schon vor der ersten Kontaktaufnahme eine Preisschätzung — passend zu dem, was sie tatsächlich brauchen. Diese Anleitung zeigt, wie Sie Ihren eigenen Rechner aufbauen, wie die Preisberechnung im Hintergrund funktioniert und wo Sie eingehende Angebots-Anfragen wiederfinden. Ein Widget noch gar nicht angelegt? Das erklärt Erste Schritte; wie der fertige Code auf Ihrer Website landet, erklärt Widget einbetten.

Warum ein Kostenrechner mehr Anfragen bringt

Viele Interessenten zögern, ein Angebot anzufragen, solange sie nicht einmal ungefähr wissen, in welcher Preisregion sich das Ganze bewegt — die Hemmschwelle für einen Anruf oder eine E-Mail ist hoch, wenn der Preis eine unbekannte Größe ist. Der Kostenrechner nimmt genau diese Hürde: Der Besucher stellt seine Angaben selbst zusammen (Fläche, Ausstattung, Zusatzleistungen) und sieht sofort eine Schätzung. Erst danach entscheidet er sich, ob er Ihnen seine Kontaktdaten schickt — als deutlich „wärmerer“ Kontakt, der schon weiß, worauf er sich preislich einlässt.

  • Besucher sehen ihre Schätzung live, während sie tippen, schieben und auswählen — ganz ohne zu warten
  • Auf Wunsch sieht der Besucher die komplette Aufstellung wie auf einem Angebot: jede Position mit ihrem Betrag
  • Die Summe, die am Ende bei Ihnen ankommt, wird immer serverseitig aus Ihrer aktuellen Konfiguration neu berechnet — ein Besucher kann den angezeigten Preis in seinem Browser nicht verändern und Ihnen eine falsche Summe unterschieben
  • Umsatzsteuer ist eingebaut: netto oder brutto, 19 %, 7 % oder 0 % für Kleinunternehmer
  • Sie legen Positionen, Preise und Auswahlmöglichkeiten selbst fest — ganz ohne Programmierkenntnisse
  • Der Rechner passt sich automatisch der Bildschirmgröße an, vom Smartphone bis zum großen Monitor

Schnellstart: Branchen-Vorlage laden

Öffnen Sie in Ihrem Dashboard in der Zeile Ihres Kostenrechner-Widgets Öffnen und darauf Einstellungen. Ganz oben finden Sie Branchen-Vorlage laden: Wählen Sie das Gewerk, das Ihrem am nächsten kommt, und klicken Sie auf Vorlage übernehmen. Titel, Einleitung, Hinweistext und sämtliche Positionen sind damit sofort mit realistischen Beispielwerten gefüllt — Sie tauschen anschließend nur noch die Preise gegen Ihre eigenen aus.

VorlageWas sie mitbringt
MalerbetriebWandfläche als Schieberegler, Anzahl Anstriche als Faktor, Farbqualität zur Auswahl, Abkleben und Altanstrich als Zusatzleistungen.
UmzugsunternehmenWohnfläche, Entfernung in Kilometern, Etage ohne Aufzug, Packservice, Möbelmontage, Einlagerung und ein Samstagszuschlag in Prozent.
GebäudereinigungReinigungsfläche, Reinigungen pro Monat als Faktor, Fensterreinigung, Grundreinigung, Sanitärbereiche, Wochenendzuschlag — mit Nettopreisen für Geschäftskunden.
Fotograf/-inAnlass, Shooting-Dauer als Regler, Anzahl bearbeiteter Bilder, Zweitfotograf, Anfahrt und ein Express-Zuschlag.
Webdesign / AgenturUnterseiten als Regler, Gestaltungstiefe zur Auswahl, Texte und Shop als Zusatzleistungen, zweite Sprachversion als Prozent-Aufschlag, Rabatt bei Wartungsvertrag.

Achtung, die Vorlage überschreibt: Beim Übernehmen werden Titel, Texte und alle vorhandenen Positionen des Rechners ersetzt. Deshalb fragt das System vorher noch einmal nach. Erhalten bleiben Ihre Primärfarbe, die Benachrichtigungs-E-Mail, die Währung und die Einstellung zur E-Mail-Kopie. Bereits eingegangene Anfragen bleiben selbstverständlich unverändert gespeichert. Die Preise in den Vorlagen sind Platzhalter und keine Preisempfehlung — bitte durch Ihre eigenen ersetzen.

Grundeinstellungen

Unter der Vorlagen-Auswahl legen Sie den Rahmen fest:

FeldBedeutung
TitelÜberschrift, die Ihre Besucher oben im Rechner sehen.
PrimärfarbeFarbe von Button und Summenanzeige — passend zu Ihrer Website.
EinleitungstextKurzer Text unter dem Titel, z. B. was der Rechner leistet.
GrundpreisEin fester Sockelbetrag, der bei jeder Berechnung automatisch mitzählt — z. B. eine Anfahrtspauschale.
Bezeichnung GrundpreisBeschriftung dieser Zeile, z. B. „Anfahrt & Grundpauschale“.
WährungZeichen hinter dem Betrag, in der Regel „€“.
Benachrichtigungs-E-MailAdresse, an die neue Anfragen gemeldet werden. Bleibt das Feld leer, geht die Mail an Ihre in RapidTools hinterlegte Konto-E-Mail-Adresse.
Einzelpositionen auflistenAn = der Besucher sieht die vollständige Aufstellung mit allen Beträgen. Aus = es erscheinen nur Grundpreis und Endsumme.
Lead-Erfassung aktivierenSchaltet das Kontaktformular für Angebots-Anfragen ein oder aus (siehe unten).
Kopie per E-Mail an den BesucherDer Interessent erhält seine Kalkulation sofort in sein eigenes Postfach (siehe unten).
Button-Text für die AnfrageBeschriftung des Buttons, mit dem Besucher das Kontaktformular öffnen.
Hinweistext (Disclaimer)Kleingedruckter Text unter der Summe, z. B. dass es sich um eine unverbindliche Schätzung handelt. Er steht auch in der E-Mail-Kopie an den Besucher.

Deaktivieren Sie Lead-Erfassung aktivieren, zeigt der Rechner nur die Live-Summe an, ohne Kontaktformular. Praktisch, wenn Sie lediglich eine unverbindliche Preisübersicht bieten möchten, ohne Anfragen entgegenzunehmen.

Umsatzsteuer richtig einstellen

Im Abschnitt Umsatzsteuer legen Sie zwei Dinge fest: wie Ihre eingetragenen Preise gemeint sind und mit welchem Steuersatz gerechnet wird.

EinstellungWirkung
Endpreise inkl. MwSt (Voreinstellung)Ihre Preise sind bereits Endpreise. Die Summe bleibt, wie sie ist; unter der Summe kann zusätzlich stehen, wie viel MwSt darin enthalten ist.
NettopreiseIhre Preise sind netto. Der Rechner ergänzt automatisch eine eigene Zeile „zzgl. 19 % MwSt“ und weist die Endsumme brutto aus.
Steuersatz in %19 für den Regelsatz, 7 für den ermäßigten Satz, 0 für Kleinunternehmer nach § 19 UStG.
MwSt-Hinweis anzeigenBlendet unter der Summe einen Satz ein, z. B. „Alle Preise inkl. 19 % MwSt (166,69 €)“. Bei 0 % erscheint stattdessen der Hinweis auf die Kleinunternehmer-Regelung.

Für Privatkunden gilt die Preisangabenverordnung: Wer sich an Verbraucher richtet, muss Endpreise angeben — also inklusive Umsatzsteuer. Tragen Sie Ihre Preise in diesem Fall brutto ein und lassen Sie die Einstellung auf Endpreise inkl. MwSt stehen. Die Einstellung Nettopreise ist für Rechner gedacht, die sich ausschließlich an Geschäftskunden richten. Bei Fragen zur eigenen Steuerpflicht hilft Ihr Steuerberater weiter — RapidTools rechnet nur, es berät nicht.

Positionen anlegen

Darunter folgt der eigentliche Rechner: die Positionen (maximal 30). Klicken Sie auf + Position hinzufügen, um eine neue Zeile anzulegen. Bei jeder Position wählen Sie unter Typ zwischen sechs Varianten:

Zahl (Menge × Preis)

Für alles, was sich in Mengen oder Flächen ausdrücken lässt — Quadratmeter, laufende Meter, Stunden, Stück. Der Besucher gibt eine Zahl ein, der Rechner multipliziert sie mit Ihrem Preis je Einheit.

FeldBedeutung
BezeichnungBeschriftung der Position, z. B. „Wandfläche in m²“.
Preis je EinheitBetrag, der pro Einheit multipliziert wird.
EinheitAnzeigetext hinter dem Eingabefeld, z. B. „m²“ (optional).
Min / Max (optional)Kleinster und größter Wert, den ein Besucher eingeben darf.
StartwertWert, mit dem das Feld beim Öffnen vorbelegt ist.

Schieberegler (Menge × Preis)

Rechnet exakt wie Zahl, wird aber als Regler zum Ziehen dargestellt — mit dem aktuellen Wert daneben. Das ist auf dem Smartphone deutlich angenehmer als Tippen und macht den Rechner sichtbar interaktiv. Zusätzlich zu den Feldern der Zahl-Position gibt es hier:

  • Min und Max sind Pflicht — sie sind die beiden Enden des Reglers. Ohne Angabe werden 0 und 100 verwendet.
  • Schrittweite: Um wie viel der Regler springt. 5 bedeutet: 5, 10, 15, 20 … Leer lassen ergibt Schrittweite 1.

Auswahl (Optionen)

Für mehrere feste Varianten, von denen sich der Besucher genau eine aussucht — zum Beispiel Materialqualitäten oder Ausführungen. Jede Option hat einen eigenen, festen Aufpreis, der auch 0 € oder negativ (als Rabatt) sein darf.

Die Optionen tragen Sie im Feld Optionen (je Zeile: Label;Preis) ein — eine Zeile pro Option, Bezeichnung und Preis getrennt durch ein Semikolon:

Standard (Dispersionsfarbe);0
Premium (scheuerbeständig);90
Öko (mineralisch);140

Direkt unter dem Feld sehen Sie eine Vorschau, wie der Rechner Ihre Zeilen verstanden hat — inklusive roter Markierung, falls ein Preis nicht lesbar ist. Unter Standard-Auswahl legen Sie fest, welche Option beim Öffnen vorausgewählt ist.

Enthält eine Bezeichnung selbst ein Semikolon (z. B. „Fenster; 2-flügelig“), erkennt der Rechner das automatisch: Nur wenn hinter dem letzten Semikolon einer Zeile tatsächlich eine Zahl steht, wird sie als Preis abgetrennt — steht dort keine Zahl, bleibt die komplette Zeile als Bezeichnung erhalten.

Checkbox (Festpreis)

Für Zusatzleistungen, die entweder gebucht werden oder nicht — z. B. „Abkleben & Abdecken durch uns“. Ist die Checkbox angehakt, zählt der feste Betrag aus Festpreis (Aufpreis) zur Summe hinzu, sonst nicht. Mit Haken ist von Anfang an gesetzt bestimmen Sie, ob die Leistung im Regelfall gewünscht ist.

Faktor (vervielfacht eine andere Position)

Der Faktor ist die Antwort auf „Fläche × zwei Anstriche“. Sie wählen unter Bezug eine Position, die weiter oben in der Liste steht — oder die Zwischensumme. Der Besucher gibt eine Zahl ein, und der Bezugsbetrag wird entsprechend vervielfacht.

Beispiel: Die Wandfläche kostet 375 €. Stellt der Kunde „Anzahl Anstriche“ auf 2, verdoppelt sich dieser Anteil auf 750 € — in der Aufstellung erscheint die Faktor-Zeile deshalb mit den zusätzlichen 375 €. Bei Faktor 1 kostet die Position nichts.

FeldBedeutung
BezugWelche Position vervielfacht wird. Nur Positionen oberhalb dieser Zeile stehen zur Wahl — dadurch sind Ringbezüge unmöglich.
Startwert (Faktor)Faktor beim Öffnen des Rechners. 1 = kein Aufschlag.
Kleinster / Größter FaktorGrenzen der Eingabe, z. B. 1 bis 3 Anstriche.
SchrittweiteUm wie viel sich der Faktor je Klick ändert, meist 1.

Prozent (Auf- oder Abschlag)

Für alles, was sich in Prozent ausdrückt: „+15 % Wochenendzuschlag“, „−10 % Frühbucherrabatt“, „+60 % für eine zweite Sprachversion“. Auch hier wählen Sie den Bezug: die Zwischensumme (alles, was in der Liste darüber steht) oder eine einzelne Position weiter oben.

FeldBedeutung
ProzentsatzPositiv = Zuschlag (15 bedeutet +15 %), negativ = Rabatt (-10 bedeutet 10 % Nachlass).
BezugZwischensumme oder eine einzelne Position oberhalb.
Kunde darf selbst an- und abwählenAn = im Rechner erscheint eine Checkbox, z. B. „Umzug am Samstag“. Aus = der Auf- oder Abschlag gilt immer und taucht nur in der Aufstellung auf.
Haken von Anfang an gesetztNur bei an-/abwählbaren Prozent-Positionen: ob der Zuschlag beim Öffnen bereits gilt.

Prozent-Position ist nicht die Umsatzsteuer. Für die MwSt gibt es den eigenen Abschnitt Umsatzsteuer weiter oben — er rechnet immer auf die komplette Summe und weist die Steuer korrekt aus. Die Prozent-Position ist für kaufmännische Zu- und Abschläge gedacht.

Mit Entfernen nehmen Sie eine Position aus der Liste — das wirkt sich erst aus, wenn Sie danach auf Speichern klicken. Solange Sie nicht speichern, können Sie einen versehentlichen Klick einfach durch Verlassen der Seite rückgängig machen. Die Reihenfolge der Positionen ist wichtig, sobald Sie Faktor- oder Prozent-Positionen einsetzen: Sie können sich immer nur auf das beziehen, was über ihnen steht.

Preise richtig eintragen

Preisfelder akzeptieren deutsche Zahlen mit Komma, z. B. 12,50. Ein Punkt als Dezimaltrennzeichen (12.50) funktioniert ebenso. Bei den Preisfeldern innerhalb einer Position (Preis je Einheit, Min, Max, Festpreis, Options-Preise) dürfen Sie sogar ein mitgetipptes Währungszeichen oder „EUR“ stehen lassen, z. B. 12,50 € — das wird beim Speichern automatisch entfernt.

Tippfehler bleiben nicht unbemerkt: Ist ein Preisfeld nicht lesbar (z. B. durch einen Buchstaben oder zwei Trennzeichen gleichzeitig), wird nichts gespeichert. Stattdessen erscheint oben eine Liste mit genau den betroffenen Feldern im Klartext, etwa: „Wandfläche in m² · Preis je Einheit: „12.5.0“ ist keine Zahl. Bitte nur Ziffern und Komma eingeben, z. B. 12,50.“ Ihre Eingaben bleiben dabei erhalten, Sie korrigieren nur die markierte Stelle und speichern erneut.

Vorschau direkt in den Einstellungen

Ganz unten auf der Einstellungen-Seite steht Ihr Rechner in einer Live-Vorschau — genau so, wie ihn Ihre Besucher sehen. Sie zeigt den zuletzt gespeicherten Stand; nach jedem Speichern lädt sie automatisch neu. Zusätzlich öffnet Widget-Vorschau öffnen den Rechner in einem eigenen Browser-Tab.

Durchgerechnetes Beispiel: Malerbetrieb

So funktioniert die Berechnung anhand der mitgelieferten Vorlage für einen Malerbetrieb. Ein Kunde zieht den Regler auf 30 m² Wandfläche, stellt „Anzahl Anstriche“ auf 2, wählt die Farbqualität „Premium“ und lässt beide Checkboxen angehakt:

PositionEingabeBetrag
Anfahrt & GrundpauschaleGrundpreis, immer dabei49,00 €
Wandfläche in m²30 m² × 12,50 €375,00 €
Anzahl Anstriche×2 auf Wandfläche375,00 €
FarbqualitätPremium (scheuerbeständig)90,00 €
Abkleben & Abdecken durch unsangehakt35,00 €
Alten Anstrich entfernenangehakt120,00 €
Geschätzte Kosteninkl. 166,69 € MwSt (19 %)1.044,00 €

Die Rechenregel dahinter ist immer dieselbe: Start ist der Grundpreis. Jede Zahl- oder Regler-Position zählt mit Menge × Preis je Einheit hinzu, jede Auswahl-Position mit dem festen Preis der gewählten Option, jede angehakte Checkbox mit ihrem Festpreis. Faktor- und Prozent-Positionen werden auf ihren Bezug angewendet, sobald sie an der Reihe sind. Ganz am Schluss kommt die Umsatzsteuer — aufgeschlagen bei Nettopreisen, ausgewiesen bei Endpreisen. Diese Summe sehen Ihre Besucher live im Browser, während sie ihre Angaben ändern — und genau dieselbe Rechnung stellt unser Server bei einer Angebots-Anfrage ein zweites Mal an, unabhängig davon, was im Browser angezeigt wurde. Nur dieses serverseitige Ergebnis wird gespeichert und Ihnen gemeldet.

Angebots-Anfragen (Leads)

Was Ihre Kunden eingeben

Ist Lead-Erfassung aktivieren eingeschaltet, erscheint unter der Summe Ihr Anfrage-Button. Ein Klick öffnet ein kurzes Formular mit Name und E-Mail (beide Pflichtfelder) sowie optional Telefon. Eine erkennbar unbrauchbare Telefonnummer (z. B. ganz ohne Ziffern) weist der Rechner mit einer Fehlermeldung ab; das Feld bleibt trotzdem freiwillig. Nach dem Absenden sieht der Besucher die Meldung „Vielen Dank! Wir melden uns mit Ihrem Angebot.“

Zum Schutz vor Spam und Massenanfragen sind pro Besucher maximal 5 Anfragen pro Minute möglich; darüber hinausgehende Versuche werden kurzzeitig abgewiesen. Zusätzlich enthält das Formular ein für Menschen unsichtbares Feld, das automatische Skripte ausfüllen — solche Einsendungen werden verworfen, ohne dass ein echter Besucher etwas davon merkt.

Wo Anfragen ankommen

Jede eingehende Anfrage landet an bis zu drei Orten:

  1. Als E-Mail an Ihre Benachrichtigungs-E-Mail (oder Ihre Konto-E-Mail-Adresse) — mit allen Einzelpositionen, dem MwSt-Ausweis, der Gesamtsumme und den Kontaktdaten im Klartext. Als Antwortadresse ist die E-Mail des Interessenten hinterlegt: Sie können also direkt auf die Benachrichtigung antworten.
  2. In der Hauptseite Ihres Widgets (Dashboard → Öffnen): Dort sehen Sie oben die Kennzahlen Anfragen gesamt, Ø-Summe und Ihre Steuereinstellung, darunter die Tabelle Angebots-Anfragen mit Datum, Name, E-Mail, Telefon und Summe.
  3. Auf Wunsch als Kopie im Postfach des Besuchers — siehe nächster Abschnitt.

Kopie der Kalkulation an den Besucher

Aktivieren Sie in den Einstellungen Kopie der Kalkulation per E-Mail an den Besucher senden, bekommt der Interessent seine Aufstellung sofort selbst zugeschickt — mit Betreff „Ihre Kalkulation: Ihr Titel“, allen Positionen, der Summe und Ihrem Hinweistext. Als Antwortadresse steht Ihre Benachrichtigungs-Adresse darin: Antwortet der Kunde auf diese Mail, landet die Antwort direkt bei Ihnen.

Das ist der wohl beste Wiederkontakt-Anlass, den ein Betrieb bekommen kann: Der Interessent hat Ihre Zahlen schwarz auf weiß im Postfach, findet sie Tage später wieder — und Ihr Name steht darüber. Im Widget wird der Hinweis „Sie erhalten Ihre Kalkulation zusätzlich als Kopie per E-Mail.“ eingeblendet, sodass niemand von der Mail überrascht wird. Die Kopie geht ausschließlich an die Adresse, die der Besucher selbst für diese Anfrage eingetragen hat, und wird nicht für Werbung verwendet.

Einzelpositionen einer Anfrage ansehen

Klicken Sie in einer Zeile auf Einzelpositionen, klappt die genaue Aufschlüsselung auf — jede Position mit dem damals gewählten Wert und ihrem Anteil an der Summe, dazu der enthaltene MwSt-Betrag.

Preisänderungen ändern alte Anfragen nicht: Die Aufschlüsselung wird zum Zeitpunkt der Anfrage eingefroren und gespeichert. Ändern Sie später Preise oder entfernen Positionen, bleibt die alte Anfrage genau so erhalten, wie sie dem Kunden zugesagt wurde. Nur bei sehr alten Anfragen aus der Zeit vor dieser Funktion wird die Aufschlüsselung mit Ihren heutigen Preisen nachgerechnet — in dem Fall steht ein entsprechender Hinweis direkt unter der Tabelle.

Anfragen als CSV herunterladen

Über Als CSV herunterladen auf der Widget-Hauptseite exportieren Sie alle Anfragen als Tabelle — mit Semikolon getrennt und in UTF-8 mit Kennung, sodass deutsches Excel, LibreOffice und Numbers die Datei direkt korrekt öffnen. Enthalten sind Datum, Name, E-Mail, Telefon, Nettobetrag, MwSt-Betrag, Steuersatz, Gesamtsumme und Währung, danach je eine Spalte pro Position mit der Auswahl des Kunden und zum Schluss die komplette Kalkulation als Text.

Haben Sie zuvor etwas in das Suchfeld eingetragen, exportiert der Download genau diese Treffer — praktisch, um alle Anfragen einer bestimmten Person herauszuziehen. Bitte beachten: Auch die heruntergeladene Datei enthält personenbezogene Daten und gehört entsprechend behandelt und rechtzeitig gelöscht.

Anfragen löschen

Klicken Sie in der Zeile einer Anfrage auf Löschen und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage. Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und die gespeicherte Kalkulation werden damit unwiderruflich aus der Datenbank entfernt. Im Abschnitt Kontaktdaten & Datenschutz löschen Sie alternativ alle Anfragen dieses Rechners auf einmal. Löschen Sie stattdessen das gesamte Widget, werden automatisch auch alle zu ihm gehörenden Anfragen mit entfernt. Wie lange Sie Anfragen aufbewahren sollten und was bei einer Auskunfts- oder Löschanfrage eines Kunden zu tun ist, erklärt Datenschutz & AVV.

Was der Rechner bewusst nicht kann

  • Keine freie Formelsprache. Es gibt keinen Formeleditor mit IF, Klammern und Zellbezügen. Der Rechner kennt Positionen, Faktoren und Prozente — mehr nicht. Das ist Absicht: Ein Rechner, den man ohne Handbuch bedienen kann, ist mehr wert als einer, der alles kann und den niemand anfasst.
  • Keine Zahlung im Rechner. Der Kostenrechner liefert bewusst eine unverbindliche Schätzung. Wer online verkaufen und kassieren möchte, nutzt dafür das Shop-Modul.
  • Keine Staffelpreise. „Ab 100 m² nur 9 € je m²“ ist derzeit nicht abbildbar. Als Behelf lässt sich ein Mengenrabatt als Prozent-Position mit Häkchen abbilden.
  • Keine mehrstufigen Rechner. Alle Positionen stehen auf einer Seite untereinander — bei den üblichen 4 bis 8 Positionen ist das übersichtlicher als eine Aufteilung in Schritte.

Rabatte über negative Preise bei Auswahl-, Checkbox- oder Prozent-Positionen sind möglich — die angezeigte Zwischensumme fällt dabei nie unter 0 €, auch wenn sich mehrere Rabatte addieren.

Häufige Fragen

Kann ein Besucher die angezeigte Summe manipulieren?

Nein. Die Live-Summe im Browser ist nur eine Vorschau. Sobald eine Angebots-Anfrage abgeschickt wird, berechnet unser Server die Summe unabhängig davon ein zweites Mal aus Ihrer aktuellen Konfiguration. Nur dieses serverseitige Ergebnis wird gespeichert und Ihnen per E-Mail gemeldet — ein manipulierter Browser-Wert hat darauf keinen Einfluss.

Wie bilde ich „Fläche mal zwei Anstriche“ ab?

Legen Sie zuerst die Position „Wandfläche in m²“ an (Typ Zahl oder Schieberegler). Darunter eine zweite Position vom Typ Faktor mit der Bezeichnung „Anzahl Anstriche“, als Bezug die Wandfläche, kleinster Faktor 1, größter Faktor 3, Startwert 1. Stellt der Kunde auf 2, verdoppelt sich der Wandflächen-Anteil.

Wie trage ich einen Wochenendzuschlag von 15 % ein?

Legen Sie ganz unten eine Position vom Typ Prozent an, Prozentsatz 15, Bezug Zwischensumme, und aktivieren Sie „Kunde darf selbst an- und abwählen“. Im Rechner erscheint dann eine Checkbox, die 15 % auf alles darüber aufschlägt. Für einen Rabatt tragen Sie einen negativen Prozentsatz ein, z. B. -10.

Ich bin Kleinunternehmer nach § 19 UStG — was stelle ich ein?

Tragen Sie im Feld Steuersatz in % eine 0 ein. Dann wird keine Umsatzsteuer berechnet und keine ausgewiesen. Lassen Sie MwSt-Hinweis anzeigen aktiviert, erscheint stattdessen der Hinweis auf die Kleinunternehmer-Regelung unter der Summe.

Wie viele Positionen und Optionen sind maximal möglich?

Ein Rechner darf bis zu 30 Positionen enthalten, jede Auswahl-Position bis zu 20 Optionen.

Kann ich mehrere Kostenrechner mit unterschiedlichen Kalkulationen anlegen?

Ja. Legen Sie im Dashboard beim Modul Kostenrechner ein weiteres Widget mit eigenem Namen an — zum Beispiel einen Rechner für Malerarbeiten und einen zweiten für Bodenbeläge. Jedes Widget hat seine eigenen Positionen, Preise und einen eigenen Einbett-Code. Welche Module und wie viele Widgets in Ihrem Tarif enthalten sind, sehen Sie unter Preise.

Verliere ich meine Anfragen, wenn ich eine Branchen-Vorlage lade?

Nein. Eine Vorlage ersetzt ausschließlich die Konfiguration des Rechners — Titel, Texte und Positionen. Bereits eingegangene Anfragen bleiben mitsamt ihrer eingefrorenen Kalkulation vollständig erhalten und werden weiterhin korrekt angezeigt.

Wie stelle ich eine andere Empfänger-Adresse für Anfragen ein?

Tragen Sie in den Einstellungen bei Benachrichtigungs-E-Mail die gewünschte Adresse ein, z. B. die eines Kollegen, der sich um Anfragen kümmert. Lassen Sie das Feld leer, gehen Anfragen an Ihre Konto-E-Mail-Adresse.

Wie ändere ich Schrift, Farben und Ecken des Rechners?

Die Primärfarbe stellen Sie direkt in den Einstellungen des Rechners ein. Alles Weitere — fertige Design-Vorlagen von hell bis dunkel, Rundungen, Hintergrund und Abstände — legen Sie im Design-Editor des Widgets fest, den Sie im Dashboard über Design erreichen.

Setzt der Rechner Cookies oder lädt er Inhalte von fremden Servern?

Nein. Wie alle RapidTools-Widgets läuft auch der Kostenrechner ohne Cookies im Browser Ihrer Besucher und ohne externe Dienste. Details und fertige Textbausteine für Ihre Datenschutzerklärung finden Sie unter Datenschutz & AVV.


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